
Durch seine Vielfalt an kulturhistorischen Zeugnissen zieht Sachsen-Anhalt interessierte Reisende aus aller Welt an. Diese Chance ist für uns zugleich Herausforderung, dem Tourismus in Sachsen-Anhalt ein eindeutiges Profil zu geben. Als ein Kernland der deutschen Geschichte, mit Baudenkmälern von herausragendem Rang aus nahezu jeder Epoche und zugleich Heimat einer Fülle wichtiger Größen der deutschen Musik, Literatur und Wissenschaft ist Sachsen-Anhalt ein spannendes Lehrbuch der Architekturgeschichte wie auch eine bis heute lebendige Bühne reichen Geisteslebens. |
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Hier stand die Wiege der Reformation. In Eisleben wurde Martin Luther geboren. In Mansfeld wuchs er auf. Sein Thesenanschlag an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg veränderte die Welt. Die Lutherstätten in Eisleben und Wittenberg gehören zum UNESCO-Welterbe und damit zu den vier Beiträgen, die Sachsen-Anhalt den 25 deutschen Kulturerbestätten beisteuert. Zum UNESCO-Welterbe zählt die Altstadt von Quedlinburg: 1200 mittelalterliche Fachwerkhäuser, | ![]() |
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der Münzenberg, die romanische Wipertikirche und natürlich die Stiftskirche, in der der erste deutsche König Heinrich I. vor 1000 Jahren seine letzte Ruhe fand. Mittelalterlichem Leben nachspüren kann auch, wer der „Straße der Romanik“ folgt. Die Route verbindet 72 romanische Bauwerke, Klöster, Kirchen und Burgen in den reizvollen Landschaften von der idyllischen Altmark über den wildromantischen Harz bis in die sanften Täler von Saale und Unstrut in Deutschlands nördlichstem Weinbaugebiet. Zentrum der Route ist die Domstadt Magdeburg an der Elbe, eins Residenz Ottos des Großen, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. |
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