Politik

 

Südkorea:

Präsidiale Republik, 1-Kammer Parlament ("Kuk Hoe" mit 299 Sitzen)
Parteiendemokratie mit allgemeinem Wahlrecht ab 20 Jahren. Gewaltenteilung wird garantiert.

 

Politisches System:

Nach der 1988 in Kraft getretenen Verfassung, wird alle fünf Jahre das Staatsoberhaupt, das gleichzeitig oberster Träger der ausführende Gewalt (Exekutive) ist, direkt vom Volk gewählt. Der Präsident wird jeweils für fünf Jahre gewählt und kann nur einmal wiedergewählt werden. Der Präsident ist der höchste Vertreter der Republik und der Befehlshaber über die Armee.
Er ernennt den Premierminister und die so genannten Provinzgouverneure für die 15 Provinzen Süd-Koreas, muss aber vom Parlament bestätigt werden.

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Nordkorea:

Nordkorea ist der einzige verbliebene stalinistische Staat. Offiziell hat zwar die Kommunistische Partei die höchste Macht im Staat, tatsächlich aber herrscht der Staatschef Kim Jong Il, wobei seine Herrschaft - wie schon die seines Vaters Kim Il Sung - teils extreme Züge von Personenkult trägt. Die Bevölkerung leidet immer wieder an Hungersnöten, während die Staatsführung ihre Streitkräfte aufrüstet.
Im März 2000 kam es zu einem Staatsbesuch des damaligen Südkoreanischen Präsidenten Kim Dae-Jung in Nordkorea. Vereinbart wurde damals auch die Öffnung einer Straße zwischen beiden Ländern, was im Februar 2003 geschah.

Sozialistisches Staatswesen mit der staatstragenden "Arbeiterpartei" Koreas. Das Grundprinzip das bei der Organisation und Funktion des Staates angewendet wird, bezeichnen die Nordkoreaner als "Demokratischen Zentralismus".
Neben den in der Verfassung festgeschriebenen Organen des Staates existieren parallel hierzu die der staatstragenden Partei.
Dem Militär kommt neben der Landesverteidigung auch in zunehmendem Maße eine Aufgabe bei der Durchsetzung und Kontrolle der in der Partei beschlossenen und von den Staatsorganen bestätigten und verfügten Maßnahmen zu.

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Anmerkung zu den Quellen: Die verwendeten Quellen befinden sich auf der Korea-Hauptseite
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