Besondere Schwerpunkte in dieser Region sind
die chemische Industrie, die Energieerzeugung
und der Maschinenbau.
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Sachsen-Anhalt ist ein junges Bundesland mit einer langen industriellen Tradition. Technische Innovation sowie die günstige Lage im Herzen Europas führten dazu, dass sich in dieser Region zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Zentrum des industriellen Fortschritts herausbildete. Schwerpunkte waren vor allem die chemische Industrie, die Energieerzeugung und der Maschinenbau. Dreizehn Jahre nach der Wiedervereinigung gehört das Innovationspotenzial Sachsen-Anhalts wieder zu den wesentlichen Stärken des Landes. Die Basis dafür bilden die gut entwickelte Forschungslandschaft und die enge Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Zahlreiche renommierte Firmen aus dem In- und Ausland engagieren sich heute in Sachsen-Anhalt. Die weltbekannten Aspirin-Tabletten produziert die Firma Bayer in Bitterfeld und liefert sie von dort in alle Welt. Das Glas für die neue Kuppel des Berliner Reichstagsgebäudes hat der US-Flachglashersteller Guardian Industries in seinem Wolfener Werk gefertigt. Diesen innovativen Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln, ist eines der Hauptanliegen der Landespolitik. Die Landesregierung beschäftigt sich deshalb vorrangig mit der Förderung der Wirtschaftsentwicklung sowie der Schaffung und der Erhaltung von Arbeitsplätzen, denn Wirtschafts- und Arbeitsmarktförderung sind zwei Seiten einer Medaille. In ihrem Zusammenspiel bedeuten sie Zukunftspolitik: Menschen in Beschäftigung sehen eine Zukunft im Land. Firmen mit gut qualifizierten Fachkräften haben eine Zukunft im Land. Bei der Entwicklung des Arbeitsmarktes setzt das Land auf eine aktive
Arbeitsmarktförderung, die die Arbeit finanziert und nicht die
Arbeitslosigkeit. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die Jugendlichen.
Deren Bildungschancen bestimmen entscheidend die zukünftige Entwicklung
des Arbeitsmarktes. |
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